Die im Jahre 1165 erstmals urkundlich erwähnte Ansiedlung im Südosten der Insel Rügen war von 1252 bis 1534 im Besitz des Zisterzienser-Klosters Eldena bei Greifswald. 1878 wurde der auf einer Anhöhe gelegene idyllische Fischerort Göhren (slawisch Gora-deutsch Berg) zum offiziell ernannten Ostseebad. Rügens berühmte Kleinbahn, der Rasende Roland, startet und beendet hier seit 1899 seine schmalspurige Tour über Binz bis hinüber nach Putbus und Lauterbach. Eingerahmt von den beiden markantesten Erhebungen Nordperd und Südperd, von sanften Hügeln, ausgedehnten Wäldern sowie Nord- und Südstrand, präsentiert sich Göhren heute als modern strukturiertes Urlaubsparadies ohne dabei den Charme seiner ursprünglichen Fischerdorf-Idylle eingebüßt zu haben.
Das Ostseebad Göhren war früher zu DDR-Zeiten gerade durch die beiden Strände und die erhobene Lage sowie den strandnahen und großen Campingplatz das Urlaubsdomizil schlechthin. Das ist es heute immer noch. Am Nordstrand mit der Seebrücke hat sich allerdings seit der politischen Wende viel getan. Der unter Denklmalschutz stehende Kurpavillon wurde restauriert und die Bernsteinpromenade mit Labyrinth und Wasserspielen angelegt. Von hier und ebenso auch von der Seebrücke haben Gäste des Ortes einen wundervollen Blick auf die Insel Oie und den berühmten Findling Buskam zur einen Seite und auf die Küste von Sellin über Binz bis nach Sassnitz und die Kreideküste zur anderen Seite. Besuchen Sie auch die Mönchguter Museum mit dem Museumshof, dem Heimatmuseum, dem Rookhus und dem Küstenfrachter Luise am Südstrand. Hier am Naturstrand mit einem freien Blick über die Ostsee können Sie sich richtig entspannen, auf Schatzsuche unten am Wasser gehen oder liegend den vorüber ziehenden Wolken nachschauen. Wenn Sie Action brauchen, können Sie aber auch die haben: Spielen Sie Volleyball am Strand oder Tennis auf den zwei Courts am Nordstrand. Lernen Sie Bogenschießen, leihen Sie sich ein Fahrrad und brechen Sie zu einer Radtour auf oder gehen Sie auf Naturerlebniswanderung als Urlaubs-Ranger. Die Möglichkeiten ihren Urlaub in Göhren aktiv zu verbringen sind zahlreich. Informieren Sie sich in der Kurverwaltung nach entsprechenden aktuellen Angeboten.
Göhren ist speziell. Es mag an der Lage liegen oder an der Größe des Ostseebades, an den Einheimischen oder den Museen und der damit allgegenwärtigen Geschichte des Landstriches Namens Mönchgut. Lassen Sie sich auf diesen speziellen Ort ein und verleben Sie einen unvergesslichen Urlaub.
Das Ostseebad Göhren ist zudem Ausgangspunkt für viele Ausflüge in die Umgebung. Schnell sind sie mit dem Rad entlang der Küste oder durch die Wälder in den Orten der Halbinsel Mönchgut und auch in die Ostseebäder Sellin und Binz gelangen Sie mit dem Rad. Eine Alternative stellt die Schmalspurbahn „Rasender Roland“. Mit Dampfkraft können Sie bis nach Lauterbach bei Putbus fahren und die Insel so einmal aus einer neuen Perspektive kennen lernen. Das gilt auch für die Schiffe, die die Göhrener Seebrücke für ihre täglichen Touren zu den Kreidefelsen anlaufen. Wenn Sie die Sandstrände an der Ostküste vom Wasser aus betrachten, wird bei Ihnen erst so richtig Insel-Feeling aufkommen.
Besuchen Sie Göhren, das Ostseebad mit den zwei Stränden, und überzeugen sich selbst von dem Kleinod der Halbinsel Mönchgut. Der Ort wird Sie, einmal gefangen, nie wieder los lassen und Sie, wie so viele Gäste schon, zu Wiederholungstätern in Sachen Urlaubsdomizil machen.